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Systemisch phänomenologische Aufstellungsarbeit

In allen Systemen, in denen Menschen agieren gibt es eine Ebene, die als das gemeinsame Feld des Unbewussten bezeichnet werden kann. Die systemisch phänomenologischen Aufstellungen geben die Möglichkeit folgende Einblicke zu erhalten:

  • was verbindet das System
  • was hält das System zusammen
  • was dividiert das System auseinander

Diese Betrachtungsweise hilft, notwendige Veränderungen im System zu erkennen und erfolgreich einzuleiten. Jeder einzelne des Systems wird einbezogen und für seine Rolle, die er einnimmt, geachtet und gewürdigt.  Berücksichtigt wird der gesamte Kontext mit allen Emotionen und Fakten. 

Durch diese Arbeit erreicht man binnen kurzer Zeit Klarheit über ein Anliegen, eine Entscheidung, auch "Hindernisse" können erkannt und beseitigt werden. Man erhält neue Impulse, entdeckt neue Lösungsansätze. Im zwischenmenschlichen Bereich läßt sich eine Steigerung der Sensibilität und Wahrnehmung erkennen. Im persönlichen Bereich können oft Ressourcen (neu)entdeckt und aktiviert werden.

Kurz: Positive Entwicklungen können im Privaten-, Familien- und Businesskontext angestoßen werden.

Beispiel: Kontext Familie

Das sogenannte "Familienstellen"

Wir alle haben eine Familie. Unabänderlich sind wir mit dieser verbunden. Dieses Familiensystem wirkt in unserer Wahrnehmung und unserem Handeln, auf unsere Beziehungen, unsere Gesundheit und unseren Lebensweg.  Wer steht mit wem wie in Verbindung? Die Familienaufstellung gibt die Möglichkeit, die Einbindung in unser System genauer zu betrachten und zu erkennen. Dadurch können unsere Bindungen eine neue Qualität erhalten.

Diese Arbeit ist ein wirksames Mittel, das zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt, eine nachhaltige Wirkung entfaltet. Bereits das Zuschauen und Dabeisein stößt eigene Weiterentwicklungsprozesse an.

Aufstellungsarbeit auf dem "Beziehungsbrett" oder "Systembrett"

Entgegen der gängigen Arbeitsweise in Gruppen ermöglicht die Arbeit auf dem Beziehungsbrett einen intimen Rahmen.

Hierzu werden auf dem sogenannten "Beziehungsbrett" bzw. "Systembrett" die für eine Lebenssituation scheinbar bedeutungsvollen Menschen in Form einer Holzfigur aufgestellt. Erleichternd für den Coachee ist, dass er bei dieser Arbeitsweise ganz konzentriert die Beziehungen und Verflechtungen betrachten kann, während sich der Coach stellvertretend in die einzelnen Rollen einfühlt.

Durch die intensive lösungsorientierte Bearbeitung eines konkreten Themas, z.B. aus dem Bereich der Familie, werden unter Einbeziehung der Familienkonstellation Muster, Beziehungen und Verhalten sichtbar und dadurch sind neue Betrachtungsweisen und bisher nicht gesehene Wege möglich. Ändert sich z.B. aufgrund des neuen Wissens die innere Haltung des Coachees gegenüber eines Familienmitglieds, so wird sich auch das restliche System entsprechend verändern / neu justieren / anpassen.